Das Gymnasium Rahlstedt wird in den kommenden Jahren weiterwachsen: Am südwestlichen Ende des Grundstücks soll – zum Teil auf dem jetzigen Parkplatz – ein viergeschossiger Neubau mit 14 Räumen für die Klassen 5 bis 9 entstehen. Darüber hinaus wird es in dem neuen Gebäude einen neuen Ganztagsbereich, ein neues Bistro, eine Bühne für Theater und Musik und Räumen für die Verwaltung geben. Während eines Besuchs am Gymnasium Rahlstedt habe ich mich mit dem Schulleiter Florian Frankenfeld dazu ausgetauscht.
Neben dem Neubau erhält die Schule – im obersten Geschoss des Neubaus – eine zusätzliche Einfeld-Sporthalle. Diese wird auch dem Vereinssport zur Verfügung stehen.


Sowohl die Schulgemeinschaft auch der Vereinssport wurden im Vorfeld eng in die Planungen mit eingebunden. Die örtlich umliegenden Sportvereine wurden durch das zuständige Bezirksamt über den geplanten Hallenneubau in Kenntnis gesetzt.
Insgesamt investiert Hamburg rund 15,5 Millionen Euro in die Maßnahme. Der Baubeginn wird nach aktueller Planung zum Jahreswechsel 2026/2027 erfolgen – die Fertigstellung ist zu Anfang 2029 geplant. Beauftragt ist das Architekturbüro ahrens & grabenhorst. Weitere Informationen finden Sie in der Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage (SKA), die ich an den Senat gestellt habe.
Das Gymnasium Rahlstedt ist eines der größten Gymnasien Hamburgs. Derzeit lernen hier rund 1.200 Schüler:innen. Alleine im Sommer werden 196 Kinder in der 5. Klasse starten. Mit der neuen Baumaßnahme soll die Schule nun siebenzügig ausgebaut werden.
Bild: Mit Schulleiter Florian Frankenfeld (privat), Zeichnungen: Architekturbüro ahrens & grabenhorst.