44 neue Schulen für Hamburg: Schulsenator legt überarbeiteten Schulentwicklungsplan vor – Wünsche aus Rahlstedt werden berücksichtigt

Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in Hamburg wird bis 2030 um 25 Prozent steigen. Daher hat die Behörde für Schule und Berufsbildung gestern die Endfassung des Schulentwicklungsplans vorgestellt, die mit den Schulgemeinschaften vor Ort bereits abgestimmt ist.
Der Plan sieht vor, 44 neue Schulen in Hamburg zu gründen und 123 bestehende zu erweitern. Damit soll auch bei steigenden Kinderzahlen weiterhin eine gute Schulqualität garantieret werden. Der Senat wird dafür die Mittel für den Schulbau noch einmal anheben und mehr als vier Milliarden Euro investieren.
Auch bei uns in Rahlstedt sollen fast alle Schulen erweitert werden.
So wird die Grundschule Neurahlstedt zukünftig fünfzügig sein. Die Grundschulen Islandstraße, Bekassinenau und Brockdorffstraße werden um einen Zug auf vier Züge erweitert. Die Grundschulen Am Sooren, Wildschwanbrook und Kamminer Straße sollen dreizügig ausgebaut werden. Die übrigen Grundschulen – Großlohering, Nydamer Weg, Rahlstedter Höhe und Altrahlstedt – sollen ihre bisherige Zügigkeit behalten.
Die Stadtteilschule Oldenfelde soll künftig sechszügig geführt werden, die Stadtteilschule Meiendorf an einem zweiten Standort auf ebenfalls sechs Züge erweitert werden. Die Stadtteilschule Altrahlstedt wird weiterhin viereinhalbzügig geführt, kann aber – sofern Bedarf besteht – im Raumbestand auch fünfzügig geführt werden.
Gegenüber dem Referentenentwurf zum Schulentwicklungsplan vom Frühjahr dieses Jahres wird kein neues Gymnasium in Rahlstedt gegründet werden. Stattdessen werden die Gymnasien auf eigenen Wunsch vergrößert: Das Gymnasium Meiendorf wird siebenzügig, das Gymnasium Oldenfelde fünfzügig und das Gymnasium Rahlstedt sechszügig.
„Ich freue mich sehr, dass die Behörde insgesondere mit den Schulgemeinschaften der Rahlstedter Gymnasien hier in einen konstruktiven Austausch gekommen ist und den Entwurf im Sinne der Schulen noch einmal verbessern konnte. Mit Abschluss der Bedarsplanungen können nun die konkreten Schritte vor Ort in Absprache mit den Schulen eingeleitet werden“, sagt Astrid Hennies, Mitglied im Schulausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft.
 
Zur Info:
Der Schulentwicklungsplan gibt Ziele vor, ist jedoch kein detaillierter Architekten- oder Bauplan. Die konkreten Baumaßnahmen werden erst in den Jahren nach der Verabschiedung des Schulentwicklungsplanes Schritt für Schritt mit den Schulgemeinschaften abgestimmt.
Der Entwurf des Schulentwicklungsplans wurde allen Schulgemeinschaften, Kreiselternräten, Kreisschülerräten, Bezirksversammlungen, der Bürgerschaft sowie Schüler- Lehrer- und Elternkammer zugestellt. Gleichzeitig wird er auf der Internetseite der Stadt hamburg veröffentlicht und zusätzlich dem Landesschulbeirat sowie zahlreichen Verbänden und Interessengruppen zur Verfügung gestellt.
 
Die Endfassung des Schulentwicklungsplans finden Sie hier (Stand 24.9.2019).
Bild: Pixabay

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