Weiterhin viele Anmeldungen an Rahlstedter Schulen

Die Anmeldezahlen an den Hamburger Schulen sind weiterhin hoch – das zeigt sich auch hier bei uns in Rahlstedt. Zwar liegen die Anmeldezahlen an den Grundschulen leicht unter dem Vorjahrsniveau. Auch der Hochpunkt 2023 wird deutlich unterschritten. Im Vergleich zu vor zehn Jahren werden allerdings nach wie vor sehr viele Kinder für die 1. Klassen angemeldet. Zuwächse gibt es nun bei den weiterführenden Schulen. Die großen Jahrgänge der letzten Jahre an den Grundschulen wechseln jetzt auf die Stadtteilschulen und Gymnasien.

918 (Vorjahr: 930) Kinder haben sich in Rahlstedt für die kommenden 1. Klassen angemeldet. An den weiterführenden Rahlstedt Schulen sind die Anmeldezahlen weiter gestiegen: für die 5. Klassen an den Stadtteilschulen und Gymnasien gab es in diesem Jahr 870 Anmeldungen, nach 835 Anmeldungen im Vorjahr.

Die höchste Anmeldezahl an einer Rahlstedter Grundschule verzeichnet – wie im Vorjahr – die Grundschule Islandstraße (115 Anmeldungen), dicht gefolgt von den Schulen Brockdorffstraße und Bekassinenau. Bei den weiterführenden Schulen lag das Gymnasium Rahlstedt vorne. Mit 208 Anmeldungen landete es bei den Anmeldezahlen an Gymnasien hamburgweit auf dem zweiten Platz. Die höchsten Zuwächse gab es in Rahlstedt bei der Stadtteilschule Meiendorf (+27) und dem weiterführenden Zweig der Grund- und Stadtteilschule Altrahlstedt (+25).

Ich freue mich sehr, dass gerade auch die Stadtteilschulen hier bei uns in Rahlstedt so hohe Zuwächse verzeichnen. Zwar liegen die Anmeldezahlen im Stadtteil deutlich unter denen der Gymnasien (Stadtteilschulen: 373 Anmeldungen, Gymnasien: 515 Anmeldungen). In Hamburg insgesamt zeigt sich aber eine ausgeglichene Verteilung der Anmeldezahlen. Das Hamburger Zwei-Säulen-Modell erweist sich als hoch akzeptiert.

Die Anmeldezahlen zeigen noch nicht, wie viele Kinder nach den Sommerferien an den einzelnen Schulen starten. In Hamburg können Eltern die Schule für ihr Kind frei wählen. Sie geben dazu Anmeldewünsche an. Diese Wunschangaben sind für die Bildungsbehörde maßgeblich. Nur wenn an einer Schule mehr Kinder angemeldet werden, als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Verteilung nach gesetzlich festgelegten Kriterien.

Sozialindex angepasst

Zum kommenden Schuljahr wurde auch der Sozialindex für die Hamburger Schulen neu berechnet. Der Sozialindex bildet die sozialen Rahmenbedingungen der Schüler:innenschaft jeder Schule ab.

Ziel der Einstufung ist, Ressourcen bedarfsgerecht zu verteilen und allen Schülerinnen und Schülern – unabhängig von ihrem sozialen Umfeld – möglichst gute Lern- und Entwicklungschancen zu ermöglichen. Dazu erhalten Schulen, die unter besonders herausfordernden Rahmenbedingungen arbeiten, beispielsweise Mittel für kleinere Klassen in Grundschulen oder für Sprachfördermaßnahmen.

Schulen, die künftig einen höheren Sozialindex haben, müssen Personal abgeben. Dies erfolgt  allerdings über einen längeren Zeitraum und in mehreren Schritten, sodass sie in keinem Jahr mehr als 2,5 Prozent ihres Personals verlieren.

In Rahlstedt stieg der Sozialindex an drei Schulen um jeweils einen Punkt an – an den Grundschulen Neurahlstedt und Bekassinenau sowie an der Stadtteilschule Meiendorf.

Der Sozialindex bildet die sozialen Rahmenbedingungen jeder Schule auf einer sechsstufigen Skala von 1 (besonders herausfordernde Rahmenbedingungen) bis 6 (sehr günstige Rahmenbedingungen) ab.

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