DANKESCHÖN an die Ehrenamtlichen der Meiendorfer TAFEL

Die TAFEL in Meiendorf öffnet jeden Dienstagnachmittag in der Rogatekirche der Ev.Luth. Kirchengemeinde Meiendorf – Oldenfelde ihre Türen. Organisiert vom Diakon Herrn Sauerteig und mit fleißiger Unterstütztung von 16 ehrenamtlichen Helfer/innen.

Das ganze Jahr über haben die ehrenamtlichen Helfer/innen das Angebot aufrecht erhalten, trotz Corona.

Der engagierte Herr Sauerteig ist in Kontakt mit vielen Geschäften und erhält Spenden für die Tafel. Besonders freut ihn, dass er regelmäßig vom Großhandel der METRO in Meiendorf große Einheiten an Lebensmitteln oder anderes erhält, was eben gerade übrig ist.

Mittels der Gefriergeräte, die u.a. im Jahr 2019 aus Troncmitteln der Stadt Hamburg finanziert wurden, kann die Tafel in Meiendorf auch große Mengen von Spenden abnehmen und diese hygienegerecht in kleine Portionen verpacken, um sie dann an die Interessierten weiter geben zu können.

Um 15 Uhr geht es jeden Dienstag los und Mittels einer Karte pro Person (datenschutzkonform), die alle notwendigen Daten für die Vergabe enthält, werden die Mengen gerecht an die kommenden Bürger/innen verteilt.

So kann man auf der Karte lesen zu welcher Gruppe der Interessierte gehört (z.B. blaue Gruppe) und die Angabe 1/0 bedeutet, dass es sich um einen Einpersonenhaushalt handelt. Das ist nicht ganz unbedeutend, wenn es darum geht, wie viel jemand mitnehmen darf. Die Angabe 2/3 bedeutet bspw. zwei Erwachsene und drei Kinder, damit ist klar, dass dann mehr Lebensmittel vergeben werden können.

Die Einteilung in ein Ampelsystem/die farblichen Gruppen, gibt allen eine Orientierung, wer wann dran ist. So kommen nicht alle auf einmal und es ist dennoch für alle gleich viel da.

Aber nicht nur die Vergabe der dringend notwendigen Lebensmittel ist wichtig, auch der Austausch und die Kontaktpflege der Menschen untereinander oder auch mit der Kirche ist von Bedeutung. So können sich Interessierte mit Ihren Sorgen und Anliegen an Herrn Sauerteig wenden, der dafür immer die Tür offen hat und weiterhilft.

Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir dieses Angebot in unserem Stadtteil anbieten können. Deswegen habe ich mich während der letzten Ausgabe des Jahres 2020 bei allen Ehrenamtlichen einmal persönlich mit einem kleinen Präsent bedankt, für ihren unermüdlichen Einsatz, kontinuierlich und jeden Dienstag in der Woche.

Nur zwischen den Feiertagen bleiben einmal die Tafel-Türen verschlossen. Am 05.01.2021 geht es wieder los!

DANKE.