Atombombenabwurf auf Hiroshima


Anläßlich des 75. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima hat am 06. August das internationale Friedensbündnis ICAN e.V. vor der St. Petri-Kirche u.a. mit einer Podiumsdiskussion erinnert. Zu dieser Diskussionsrunde war ich gemeinsam mit meiner Bürgerschaftskollegin Alske Freter (Fraktion GRÜNE) eingeladen.
Die Welt darf nie vergessen, was in Hiroschima und wenige Tage später in Nagasaki geschehen ist: Verstrahlung, Tod, Krankheit, Elend – all`das waren die Folgen eines von Nationalsozialismus und Militarismus angefachten Krieges, entfesselt von Deutschland und Japan.
Heute: Die nukleare Abrüstung stagniert. Neue Technologien lassen gefährliche Ungleichgewichte entstehen.
Eingegangene Verpflichtungen dürfen heute nicht durch kurzsichtige und verantwortungslose Machtpolitik in Gefahr geraten.
Deswegen, 75 Jahre nach der Katastrophe, muss von Hiroschima ein neuer Impuls ausgehen, für Rüstungskontrolle und nukleare Abrüstung!
In Hamburg haben wir uns zur Aufgabe gemacht, dass wir „Mittlerin des Friedens“ sind, so steht es in unserer Verfassung. Auch sind wir dem Netzwerk „Mayors of Peace“ beigetreten, deren Forderung die nukleare Abrüstung ist. Am 12.02.2020 haben wir uns mit unserem Bürgerschaftsantrag dem Städteappell von ICAN angeschlossen und uns für ein Verbot von Atomwaffen ausgesprochen. Als Stadt setzen wir Zeichen!
In der Landeszentrale für politische Bildung findet noch bis zum 23.08.2020 eine hierzu eine Ausstellung statt, der Eintritt ist frei.