Neue Unterkunft für Flüchtlinge in der Kielkoppelstraße

In einem ehemaligen Schulgebäude auf dem Geländer der Stadtteilschule Altrahlstedt in der Kielkoppelstraße wird eine Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eingerichtet. Dies hat der Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB) mitgeteilt, der die Unterkunft betreuen wird.

In der Unterkunft werden ab voraussichtlich Ende September bis zu rund 80 männliche Jugendliche im Alter von bis 17 Jahren betreut werden. Weitere Information des LEB zur Unterkunft in der Kielkoppelstraße finden Sie hier.

Eine Informationsveranstaltung für Anwohnerinnen und Anwohner wird am Dienstag, den 28. Juli 2015, 18.00 Uhr in der Dankeskirche, Kielkoppelstraße 51, 22149 Hamburg erfolgen.

Vom Bezirksamt Wandsbek hierzu die Einladung-Informationsveranstaltung Jugendhilfeeinrichtung Kielkoppelstraße.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Unterbringung minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge in Hamburg.

 

Aus der Presse/ Wochenblatt am 22.07.2015:

http://www.hamburger-wochenblatt.de/wandsbek/lokales/fluechtlinge-sollen-in-leere-schule-ziehen-d25571.html

Flüchtlinge sollen in leere Schule ziehen

Da geht’s lang: Astrid Hennies (SPD) zeigt den Zugang zur neuen Flüchtlingsunterkunft in der Rahlstedter Kielkoppelstraße (Foto: tel)

Infoabend am 28. Juli. Hennies (SPD): „Hamburg unter Druck“

Rahlstedt – An der Kielkoppelstraße 16 wird nach Auskunft der Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordneten Astrid Hennies (47, SPD) eine weitere Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge entstehen (im Behördendeutsch entweder UMF abgekürzt oder als MuFl – für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge).
Laut Hennies sollen in einem seit Jahren leerstehenden Gebäude auf dem Schulgelände (Oberstufen der Stadtteilschulen Altrahlstedt und Oldenfelde) bis Ende September 80 Jugendliche einziehen. Bislang müssen MuFl in dem Bundesland aufgenommen werden, in dem sie sich gemeldet haben. Das Bundeskabinett hat allerdings kürzlich beschlossen, sie vom nächsten Jahr an nach einem Schlüssel bundesweit zu verteilen. „Das wird Hamburg entlasten, denn wir haben dieses Soll längst übererfüllt. Im Moment aber stehen die Hamburger Behörden unter einem enormen Druck. Die Unterbringung der Flüchtlinge ist eine riesige Herausforderung“, erklärte Hennies dem Wochenblatt. Bezirksamt und der zuständige Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB) haben für Dienstag, 28. Juli, 18 Uhr, eine Informationsveranstaltung für Anwohner in der Dankeskirche (Kielkoppelstraße 51) angesetzt. Hennies hofft, dass sich auch an der Kielkoppelstraße wie andernorts ein „runder Tisch“ von Unterstützern und ehrenamtlichen Helfern gründet. (tel)

 

Bild: google maps