RISE sorgt für mehr Lebensqualität in Rahlstedt-Ost

– Festlegung des Fördergebiets Rahlstedt-Ost im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) –

Der Senat hat Rahlstedt-Ost als neues Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) und als Gebiet der Sozialen Stadt festgelegt – dies teilte die Pressestelle der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen am 12. Dezember 2017 mit. Ziel ist, das Gebiet im Bezirk Wandsbek in den nächsten Jahren zu einem attraktiven Wohnstandort mit eigener Identität und hohem Freizeitwert zu entwickeln. Dazu wird der zentrale Bereich um das geplante Nahversorgungszentrum Hageneck in seiner Funktion als Quartiersmittelpunkt gestärkt. Die zentrale Grünachse soll aufgewertet werden und zur attraktiven fußläufigen Verbindung mit bedarfsgerechten Spiel- und Freizeitflächen werden. Zudem soll es eine Verknüpfung mit der angrenzenden Feldmark in Hamburg und Schleswig-Holstein geben.

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Mit dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung stärkt Hamburg den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Die Qualitäten des Wohnstandorts Rahlstedt-Ost sollen verbessert werden, beispielsweise indem wir die zentralen öffentlichen Räume im Quartier abwechslungsreicher gestalten, die Nahversorgung verbessern und die soziale Infrastruktur ausbauen. Außerdem wollen wir den Freizeitwert des Quartiers wie zum Beispiel die Sport- und Freizeitangebote und die Aufenthaltsqualität in den Grünflachen des Gebiets erhöhen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich viele Rahlstedterinnen und Rahlstedter an dem nun beginnenden Prozess aktiv beteiligen!“

Thomas Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter Wandsbek: „Ich freue mich sehr über den Beschluss des Senats, Rahlstedt-Ost als neues RISE-Fördergebiet festzulegen. Die nächsten sieben Jahre soll sich mit Hilfe dieses Förderinstruments und in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Grundeigentümern, den Trägern sozialer Einrichtungen und allen sonstigen Akteuren das Quartier positiv entwickeln.“

Das Bezirksamt Wandsbek ist zentral verantwortlich für die weitere Gebietskoordinierung. Zu seiner Unterstützung wird es auf Grundlage des heutigen Senatsbeschlusses eine externe Gebietsentwicklung ausschreiben und im kommenden Jahr gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Gewerbetreibenden und Eigentümern vor Ort ein Integriertes Entwicklungskonzept aufstellen sowie ein Beteiligungsgremium und einen Verfügungsfonds einrichten.

Grundlage der Festlegung von Rahlstedt-Ost als RISE-Fördergebiet sind die Ergebnisse der Problem- und Potenzialanalyse, die das Bezirksamt Wandsbek vorgelegt und mit den Behörden und in Gesprächen mit Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Akteuren vor Ort erörtert hat. Die Ergebnisse belegen die Notwendigkeit, die Wohnqualität zu erhöhen und Rahlstedt-Ost zu einem attraktiven Wohnstandort für Familien und Menschen jeden Alters und Einkommens zu gestalten. Dafür sollen soziale, kulturelle und freizeitbezogene Infrastrukturen verbessert, Orte der Begegnung ermöglicht und Nahversorgungsangebote geschaffen werden.
Mit dem Integrierten Entwicklungskonzept sollen konkrete Vorhaben benannt werden, die Rahlstedt-Ost bis 2025 aufwerten sollen. Dazu gehört im ersten Bauabschnitt die Umgestaltung des zentralen Grünzugs. Diese erste Maßnahme ist mit einem Kostenvolumen von zunächst rund 1,46 Millionen Euro geplant. Seitens der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen werden dafür RISE-Mittel in Höhe von rund 0,63 Millionen Euro bereitgestellt.

Weitere Maßnahmen werden mit der Erstellung des Integrierten Entwicklungskonzepts abgestimmt und bis 2025 durchgeführt. Unterstützt werden die Maßnahmen aus den Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung, aber auch aus Mitteln des Bezirks Wandsbek sowie anderer Behörden und von privater Seite wie zum Beispiel Wohnungsunternehmen.

Weitere Informationen zu RISE – Rahmenprogramm Integrierte Stadtentwicklung

Mit dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung verfolgt der Hamburger Senat eine abgestimmte Strategie, Stadtteile oder Versorgungszentren mit besonderem Entwicklungsbedarf aufzuwerten und die Lebensqualität in diesen Quartieren zu verbessern. So entstehen attraktive Quartiere zum Leben, Wohnen, Arbeiten, Lernen und Einkaufen.

Das Programm „Soziale Stadt“ ist Teil des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE), das darauf abzielt, den sozialen Zusammenhalt in der Stadt zu fördern, die Lebensqualität in den Quartieren und die Entwicklungsperspektiven der Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern.

Einschließlich des neuen Fördergebiets Rahlstedt-Ost umfasst Hamburg derzeit 28 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung wie Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Stadtumbau, Städtebaulicher Denkmalschutz oder Zukunft Stadtgrün festgelegt sind. Insgesamt werden 41 Fördergebiete gezählt, von denen 13 in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

Weitere Informationen finden Sie online unter www.hamburg.de/rise

 

 Quelle: Pressestelle der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen