Hamburgs Wohnraumförderung auf Rekordniveau. Wohnungsbau-Senatorin Dorothee Stapelfeldt zu Gast in Rahlstedt

Im vergangenen Jahr wurden in Hamburg über 3.700 Sozialwohnungen fertiggestellt. Damit ist die Wohnraumförderung in Hamburg auf dem höchsten Stand seit zwanzig Jahren. Zudem sind die Bewilligungszahlen mit über 3.500 geförderten Neubauwohnungen sehr hoch. Dies zeigen Zahlen die die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen am 21. Januar vorgelegt hat. In Hamburg werden damit im bundesweiten Vergleich bezogen auf die Einwohnerzahl seit Jahren die meisten Sozialwohnungen gebaut.

Seit 2011 wurden unter dem SPD-geführten Senat im Neubau rund 25.000 Sozialwohnungen gefördert, mehr als 18.000 davon sind fertiggestellt. Die Mindestbindungszeit wurde im vergangenen Jahr von 15 auf 20 Jahre verlängert – Förderungen für rund 1.600 Wohnungen konnten sogar mit 30-jährigen Bindungen ausgereicht werden. Und auch im kommenden Jahr soll die Wohnraumförderung auf demselben hohen Niveau wie 2019 fortgeführt werden.  „Unsere Anstrengungen für mehr bezahlbaren Wohnraum in unserer Stadt zahlen sich aus“, sagte die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dorothee Stapelfeldt, in der Pressemitteilung des Senats. „Wir sind auf einem sehr guten Weg, den Sozialwohnungsbestand in unserer Stadt weiter zu stabilisieren, dies wird auch Wirkung auf den gesamten Hamburger Wohnungsmarkt haben.“

Bereits am vergangenen Montag konnten Bürgerinnen und Bürger aus Rahlstedt persönlich mit Senatorin Dorothee Stapelfeldt ins Gespräch kommen. Sehr herzlich hatte ich zu einer öffentlichen  Podiumsdiskussion zum Thema „Bezahlbares Wohnen“ ins Allegro – KulturRaumRahlstedt eingeladen.

Thema der gut besuchten Veranstaltung war vor allem die Wohnungssituation im Stadtteil. Auch in Rahlstedt war der Wohnungsbau in den vergangenen Jahren hoch: Rund 2.600 Baugenehmigungen wurden zwischen 2011 und 2019 erteilt – rund 1.900 Wohnungen wurden fertig gestellt. Ende 2018 gab es in Rahlstedt etwa 3.600 Sozialwohnungen. Rund 60 Prozent der Sozialwohnungen werden allerdings bis 2029 infolge des Auslaufens der Bindungsfrist aus der Sozial- und/oder Preisbindungsfrist fallen.

Bezahlbares Wohnen für alle zu schaffen – das ist die zentrale politische Herausforderung für unsere Stadt in den nächsten Jahren. Auch bei uns in Rahlstedt brauchen wir dafür weiterhin sozialen Wohnungsbau. Bei Neubauprojekten setzt die Stadt dazu auf einen Drittelmix aus gefördertem Wohnungsbau, frei finanziertem Mietwohnungsbau und Eigentumswohnungsbau. In Rahlstedt wurde dies bei den Bauvorhaben im Irma-Keilhack-Ring und in der Sieker Landstraße bereits verwirklicht. Für die Bauvorhaben am Spitzbergenweg und am Hegeneck ist dies ebenfalls geplant. Seit 2011 wurden im Stadtteil 324 neue öffentlich geförderte Wohnungen gebaut.

Und damit noch nicht genug: Ziel unserer Politik für Hamburg ist es, die Zahl der Bewilligungen für Sozialwohnungen in den kommenden Jahren noch deutlich zu steigern und auch vermehrt Wohnraum für Hamburgerinnen und Hamburger anbieten zu können, die keine Berechtigung für eine Sozialwohnung haben, aber dennoch keine hohen Mieten zahlen können. Wir wollen, dass es sich alle Menschen in unserer Stadt leisten können, hier zu wohnen. Dafür steht die SPD.

Im Bild: Gemeinsam mit Dorothee Stapelfeldt auf der Veranstaltung „Bezahlbares Wohnen“ am 20.01.2020