Sanierung des Gefallenendenkmals am Anny-Tollens-Weg abgeschlossen

Die Sanierungsarbeiten für das historische denkmalgeschützte Kriegerdenkmal in der Grünanlage am Anny-Tollens-Weg, Ecke Altrahlstedter Stieg im Ortsteil Altrahlstedt sind abgeschlossen. Dies hat das Bezirksamt Wandsbek aktuell mitgeteil.

Das Denkmal wurde von November 2020 bis März 2021 von einer auf historische Denkmale spezialisierten Steinmetzfirma fachgerecht saniert, in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Gesamtkosten für die Instandsetzung betrugen 72.000 Euro.

Weitere Informationen finden Sie in der folgenden Pressemitteilung des Bezirksamts Wandsbek:

 

Sanierung des Gefallenendenkmals in der Grünanlage Anny-Tollens-Weg abgeschlossen

21. April 2012

Die Sanierungsarbeiten für das historische denkmalgeschützte Kriegerdenkmal in der Grünanlage am Anny-Tollens-Weg / Altrahlstedter Stieg im Ortsteil Altrahlstedt sind abgeschlossen. Von November 2020 bis März 2021 sanierte eine auf historische Denkmale spezialisierte Steinmetzfirma das Denkmal fachgerecht in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Gesamtkosten für die Instandsetzung betrugen 72.000 Euro.

Der Entwurf und die Bauausführung des 1926 errichteten Denkmals für die Gefallenen im Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 stammt von dem Hamburger Maurermeister August Dabelstein, der unter anderem auch das in Rahlstedt befindliche Liliencron-Denkmal erstellte. Auf der fast 49 Quadratmeter großen Grundfläche aus einem dreistufigen Klinkersockel steht eine 5,62 Meter hohe, mehrstufige quadratische Pyramide aus Naturstein-Zyklopenmauerwerk. Die Seiten der Pyramide tragen jeweils dunkle Steintafeln mit einer Widmung und den Namen der Gefallenen.

Bereits seit längerem war das Denkmal sanierungsbedürftig und verfiel zunehmend. Die Verfugung des Zyklopenmauerwerks war undicht geworden, sodass Wasser eindringen und Birkensämlinge Fuß fassen konnten. Teile des Mauerwerks lösten sich, weshalb das Denkmal zuletzt über längere Zeit mit einem Bauzaun gesichert werden musste.

 

Quelle und Foto: Bezirksamt Wandsbek