Hochschulbetrieb in der Krise weiter absichern

Studieren ist derzeit mit großen Herausforderungen verbunden – sowohl emotional als auch finanziell. Auch wenn das laufende Wintersemester 2021/2022 weitgehend in Präsenzform gestartet war, können Studierende den Campus aktuell nur eingeschränkt besuchen. Aufgrund der Omikron-Welle und steigender Inzidenzwerte finden einige Veranstaltungen an den Hochschulen sowie die bevorstehende Prüfungsphase wieder digital statt. Zudem sind viele Verdienstmöglichkeiten für Studierende weggefallen.

Daher hat der Hamburger Senat die individuelle Regelstudienzeit an den Hamburger Hochschulen auch für das laufende Semester verlängert. Bei Studierenden, die nach dem Bundesaubildungsförderungsgesetz (BAföG) finanzielle Unterstützung erhalten, verlängert sich bei pandemiebedingter Verzögerung des Studiums auch die Förderungsdauer. Damit wird das „Gesetz zur Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Hochschulbereich“, das im Sommersemester 2020 erstmals galt, fortgeführt. Weitere Informationen erhalten Sie in einer Pressemitteilung des Senats.

Und auch für zukünftige Semester soll die individuelle Regelstudienzeit verlängert werden können. Dies sieht ein Antrag der rot-grünen Regierungskoalition vor, der in der gestrigen Bürgerschaftssitzung verabschiedet wurde. Denn auch beispielsweise für das kommende Sommersemester ist bislang nicht absehbar, vor welche Herausforderungen die Pandemie Studierende stellen wird. Zudem sollen Vertragsverlängerungen bei Beamtenverhältnissen auf Zeit und die digitale Lehre erleichtert werden. Weitere Informationen finden Sie in einer Pressemitteilung der SPD-Bürgerschaftsfraktion.

 

 

Bild: Pixabay