Projekt „Wohnen für Hilfe“ beim Seniorenbeirat Wandsbek vorgestellt

Heute habe ich das Projekt „Wohnen für Hilfe“ beim Seniorenbeirat Wandsbek vorgestellt. Das Projekt, das bereits in einigen Städten läuft und das der Senat nun auf seine Umsetzbarkeit auch in Hamburg prüfen soll, ist darauf ausgerichtet, in der Regel ältere Menschen, die freien Wohnraum haben, und junge Menschen, die günstigen Wohnraum suchen, zusammenzubringen.

Insgesamt waren die Mitglieder des Seniorenbeirats von dem Projekt sehr angetan. Bietet es doch die Möglichkeit, dass bei einer gelungenen Umsetzung eine gewinnbringende Wohnsituation für alle Beteiligten entsteht: denn Studierende und Auszubildende können günstig wohnen und die Wohnungsgeber erhalten im Gegenzug Hilfeleistungen in Haushalt oder Garten.

Besonders für ältere Menschen ist es allerdings manchmal schwer vorstellbar, plötzlich mit jüngeren Menschen den Wohnraum zuteilen. Während meines Vortrages beim Seniorenbeirat Wandsbek wurde auch die Frage geäußert, wie das Zusammenleben geregelt wird und eventuelle Konfliktsituationen gelöst werden sollen.

Genau dies wurde bei dem Antrag an den Senat berücksichtigt. Uns ist es wichtig, dass eine Vermittlungsstelle eingerichtet wir, an die man sich auch bei Konflikten wenden kann. Geprüft werden muss jetzt noch, wo diese sein kann – bspw. beim Studierendenwerk, bei kommunalen Sozialdienststellen oder auch bei einem freien Träger.