Den Weltfrauentag am 8. März zum gesetzlichen Feiertag machen!

Die Hamburgische Bürgerschaft entscheidet in ihrer Sitzung am 28. Februar 2018 über einen zusätzlichen Feiertag. Jede Abgeordnete und jeder Abgeordnete darf frei entscheiden, für welchen Feiertag sie oder er stimmen möchte.

Gemeinsam mit einer Gruppe von Abgeordneten meiner Partei sowie Mitgliedern der GRÜNEN und der LINKEN setze ich mich dafür ein, den Weltfrauentag am 8. März zum gesetzlichen Feiertag zu machen.

Mit dem Weltfrauentag am 8. März als offiziellem Feiertag würde Hamburg ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung und Solidarität setzen – geschlechter- und generationenübergreifend, über viele gesellschaftliche Milieus und über Religionsgrenzen hinweg.

Am Weltfrauentag gilt es, die bisherigen Errungenschaften für Frauen zu feiern und ihr Engagement zu würdigen – aber auch gleichzeitig weitere Verbesserungen anzumahnen. Denn auch über 100 Jahre nach Einführung des Weltfrauentags, ist die Gleichstellung von Männern und Frauen weder in Deutschland noch im Rest der Welt Realität. So sind Frauen nach wie vor in sämtlichen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen unterrepräsentiert. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und gleiche Karrierechancen sind immer noch nicht erreicht. Auch geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen gehören genauso wie Homo- und Transfeindlichkeit immer noch zum Alltag in unserer Gesellschaft.

Hamburg sollte die Chance nutzen und als weltoffene Stadt gerade in einer Zeit, in der das gesellschaftliche Klima rauer wird, in der Ausgrenzung und Intoleranz in allen Bevölkerungsschichten Zuspruch finden und auch Frauenrechte angegriffen werden, ein deutliches Signal für die Gleichberechtigung von Frauen zu setzen. Schließlich sind Frauenrechte Menschenrechte und wo die Grundrechte für Frauen und Mädchen verwirklicht sind, profitiert auch die gesamte Gesellschaft.

Ich freue mich bereits sehr auf die Debatte über die Einführung eines neuen Feiertages in Hamburg am kommenden Mittwoch. Und hoffe, dass viele Abgeordnete unseren Gruppenantrag unterstützen werden!

Den ausführlichen Antrag finden Sie hier.